Stadtteil-Geschichte(n)

Durch Trachau

Der Nordwesten

Verfügbare Termine: 17.08.2022 16:00 Uhr

1242 erstmals urkundlich als Trachennowe erwähnt, wurde Trachau im Januar 1903 nach Dresden eingemeindet. Im Laufe seiner über hundertjährigen Geschichte als Dresdner Stadtteil hat hier relativ wenig Industrie Fuß gefasst, dafür gilt Trachau als eine der Geburtsstätten neuen, gesunden und bezahlbaren Wohnungsbaus der 1920er Jahre. „Von Menschen, Häusern und Straßen“, wie auch eine Trachauer Schriftenreihe titelt, wollen wir auf dieserr Stadtteilpartie berichten.

Die Führung beginnt am 1902 übergebenen Eisenbahnhaltepunkt Dresden-Trachau und endet ebenda. Nach dem Durchqueren des nach 1990 entstandenen Nahversorgungszentrum „Am Trachauer Bahnhof“, im 19. Jahrhundert u.a. Standort einer Turngerätefabrik und der ersten deutschen Tintenfabrik „August Leonhardi AG“, wird die Leipziger Straße und damit auch die Eisenbahnbrücke an der Industrie- und Geblerstraße erreicht. Auf letztgenannter, sie quert die Kleestraße und mündet in den Baumwiesenweg, befinden sich seit 100 Jahren das Dresdner „Li-iL-Werk“ und fast ebenso lang eine Kindertagesstätte. Weitere Stationen sind die an der Stadtgrenze zu Radebeul gelegene Siedlung des 1921 gegründeten Vereins „Kriegerheimstätten Dresden-Trachau“, der Westteil der 1928 bis 1938 erbauten heutigen Wohnungsgenossenschaft Trachau Nord, die im März 1929 geweihte Apostelkirche sowie das 1928 als „Güntz-Altenheim“ eröffnete Städtische Krankenhaus Dresden-Neustadt.

Es führt: Klaus Brendler

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